#install.packages("palmerpenguins")
library(palmerpenguins)
data("penguins")
d <- penguins 223 vis-penguins
Aufgaben, Statistik, Prognose, Modellierung, R, Datenanalyse, Regression
223.1 Aufgabe
In dieser Fallstudie (YACSDA: Yet another Case Study on Data Analysis) untersuchen wir den Datensatz penguins.
Sie können den Datensatz so beziehen:
Oder so:
d <- read.csv("https://vincentarelbundock.github.io/Rdatasets/csv/palmerpenguins/penguins.csv")Ein Codebook finden Sie hier.
Die Forschungsfrage lautet:
Was ist der Einfluss der Spezies und der Schnabellänge auf das Körpergewicht?
- Abhängige Variable (metrisch),
y: Körpergewicht - Unabhängige Variable 1 (nominal),
x1: Spezies - Unabhängige Variable 2 (metrisch),
x2: Schnabellänge
Visualisieren Sie dazu folgende Aspekte der Forschungsfrage!
Hinweise:
- Orientieren Sie sich im Übrigen an den allgemeinen Hinweisen des Datenwerks.
223.2 Aufgaben
- Visualisieren Sie die Verteilung von
yauf zwei verschiedene Arten. - Fügen Sie relevante Kennzahlen hinzu.
- Visualisieren Sie die Verteilung von
x1undx2. - Visualisieren Sie die Verteilung von
ybedingt aufx1. - Fügen Sie relevante Kennzahlen zur letzten Visualisierung hinzu.
- Visualisieren Sie den Zusammenhang von
yundx2. - Verbessern Sie das letzte Diagramm, so dass es übersichtlicher wird.
- Fügen Sie dem letzten Diagramm relevante Kennzahlen hinzu.
- Fügen Sie dem Diagramm zum Zusammenhang von
yundx2eine Regressionsgerade hinzu. - Ersetzen Sie die Regressionsgerade durch eine LOESS-Gerade.
- Gruppieren Sie das letzte Diagramm nach
x1. - Dichotomisieren Sie
yund zählen Sie die Häufigkeiten. Achtung: Dichotomisieren wird von einigen Statistikern mit Exkommunikation bestraft. Proceed at your own risk. - Gruppieren Sie das letzte Diagramm nach den Stufen von
x1. - Variieren Sie das letzte Diagramm so, dass Anteile (relative Häufigkeiten) statt absoluter Häufigkeiten gezeigt werden.
Hinweise:
- Orientieren Sie sich im Übrigen an den allgemeinen Hinweisen des Datenwerks.
223.3 Lösung
223.4 Pakete starten
223.5 Los geht’s
223.5.1 Umbenennen
Für weniger Tippen nenne ich die Variablen um:
d <-
d |>
rename(y = body_mass_g, x1 = species, x2 = bill_length_mm)Das ist aber nicht unbedingt nötig und bringt auch vielleicht keinen Vorteil für Sie.
223.5.2 Visualisieren Sie die Verteilung von y auf zwei verschiedene Arten.
Das R-Paket ggpubr erstellt schöne Diagramme (basierend auf ggplot) auf einfache Art. Nehmen wir ein Dichtediagramm; die Variable y soll auf der X-Achse stehen:
ggdensity(d, x = "y")Beachten Sie, dass die Variable in Anführungsstriche gesetzt werden muss: x = "y".
Oder ein Histogramm:
gghistogram(d, x = "y")Alternativ könnte man das R-Paket DataExplorer verwenden:
d |>
select(y) |>
plot_density()223.5.3 Fügen Sie relevante Kennzahlen hinzu.
Um Diagramme mit Statistiken anzureichen, bietet sich das Paket ggstatsplot an:
gghistostats(d, x = y)Beachten Sie, dass die Variable nicht in Anführungsstriche gesetzt werden darf: x = y.
Natürlich könnte man sich typische deskriptive Statistiken auch anderweitig ausgeben lassen, etwa mit easystats:
d |>
select(y) |>
describe_distribution()
223.5.4 Visualisieren Sie die Verteilung von x1 und x2.
223.5.4.1 x1
Mit ggpubr:
d_counted <-
d |>
count(x1) ggbarplot(data = d_counted, y = "n", x = "x1", label = TRUE)Mit DataExplorer:
223.5.4.2 x2
gghistostats(d, x = x2)
223.5.5 Visualisieren Sie die Verteilung von y bedingt auf x1
gghistogram(d, x = "y", fill = "x1")Oder so:
gghistogram(d, x = "y", facet.by = "x1")223.5.6 Fügen Sie relevante Kennzahlen zur letzten Visualisierung hinzu
grouped_gghistostats(d, x = y, grouping.var = x1)
223.5.7 Visualisieren Sie den Zusammenhang von y und x2
ggscatter(d, x = "x2", y = "y")223.5.8 Verbessern Sie das letzte Diagramm, so dass es übersichtlicher wird
Es gibt mehrere Wege, das Diagramm übersichtlicher zu machen. Logarithmieren ist ein Weg.
Synonym könnten wir schreiben:
223.5.9 Fügen Sie dem letzten Diagramm relevante Kennzahlen hinzu
ggscatterstats(d_logged, x = x2, y = y)
223.5.10 Fügen Sie dem Diagramm zum Zusammenhang von y und x2 eine Regressionsgerade hinzu
223.5.11 Ersetzen Sie die Regressionsgerade durch eine LOESS-Gerade
223.5.12 Gruppieren Sie das letzte Diagramm nach x1
223.5.13 Dichotomisieren Sie y und zählen Sie die Häufigkeiten
Nehmen wir einen Mediansplit, um zu dichotomisieren.
Gleich viele! Das sollte nicht verwundern.
223.5.14 Gruppieren Sie das letzte Diagramm nach den Stufen von x1
d_count <-
d |>
count(y_dicho, x1)
d_countggbarplot(d_count, x = "y_dicho", y = "n", facet.by = "x1", label = TRUE)223.5.15 Variieren Sie das letzte Diagramm so, dass Anteile (relative Häufigkeiten) statt absoluter Häufigkeiten gezeigt werden
Check:
Gut! Die Anteile summieren sich zu ca. 1 (100 Prozent).
ggbarplot(d_count, x = "y_dicho", y = "prop", facet.by = "x1", label = TRUE)Man beachten, dass sich die Anteile auf das “Gesamt-N” beziehen.
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