data("mtcars")
d <- mtcars 222 vis-mtcars
Aufgaben, Statistik, Prognose, Modellierung, R, Datenanalyse, Regression
222.1 Aufgabe
In dieser Fallstudie (YACSDA: Yet another Case Study on Data Analysis) untersuchen wir den Datensatz mtcars.
Sie können den Datensatz so beziehen:
Ein Codebook finden Sie hier.
Die Forschungsfrage lautet:
Was ist der Einfluss der Schaltung und der PS-Zahl auf den Spritverbrauch?
- Abhängige Variable (metrisch), y: Spritverbrauch (mpg)
- Unabhängige Variable 1 (nominal), x1: Schaltung (am)
- Unabhängige Variable 2 (metrisch), x2: PS-Zahl (hp)
Visualisieren Sie dazu folgende Aspekte der Forschungsfrage!
222.2 Aufgaben
- Visualisieren Sie die Verteilung von y auf zwei verschiedene Arten.
- Fügen Sie relevante Kennzahlen zur letzten Visualisierung hinzu.
- Visualisieren Sie die Verteilung von x1 und x2.
- Visualisieren Sie die Verteilung von y bedingt auf x1.
- Fügen Sie relevante Kennzahlen zur letzten Visualisierung hinzu.
- Visualisieren Sie den Zusammenhang von y und x2.
- Verbessern Sie das letzte Diagramm, so dass es übersichtlicher wird.
- Fügen Sie dem letzten Diagramm relevante Kennzahlen hinzu.
- Fügen Sie dem Diagramm zum Zusammenhang von y und x2 eine Regressionsgerade hinzu.
- Ersetzen Sie die Regressionsgerade durch eine LOESS-Gerade.
- Gruppieren Sie das letzte Diagramm nach x1.
- Dichotomisieren Sie y und zählen Sie die Häufigkeiten. Achtung: Dichotomisieren wird von einigen Statistikern mit Exkommunikation bestraft. Proceed at your own risk.
- Gruppieren Sie das letzte Diagramm nach den Stufen von x1.
- Variieren Sie das letzte Diagramm so, dass Anteile (relative Häufigkeiten) statt absoluter Häufigkeiten gezeigt werden.
Hinweise:
- Orientieren Sie sich im Übrigen an den allgemeinen Hinweisen des Datenwerks.
222.3 Lösung
222.4 Pakete starten
222.5 Los geht’s
222.5.1 Umbenennen
Zur einfacheren Verarbeitung nenne ich die Variablen um:
d <-
d |>
rename(y = mpg, x1 = am, x2 = hp)
222.5.2 Visualisieren Sie die Verteilung von y auf zwei verschiedene Arten.
Das R-Paket ggpubr erstellt schöne Diagramme (basierend auf ggplot) auf einfache Art. Nehmen wir ein Dichtediagramm; die Variable y soll auf der X-Achse stehen:
ggdensity(d, x = "y")Beachten Sie, dass die Variable in Anführungsstriche gesetzt werden muss: x = "y".
Oder ein Histogramm:
gghistogram(d, x = "y")222.5.3 Fügen Sie relevante Kennzahlen zur letzten Visualisierung hinzu.
Um Diagramme mit Statistiken anzureichen, bietet sich das Paket ggstatsplot an:
gghistostats(d, x = y)Beachten Sie, dass die Variable nicht in Anführungsstriche gesetzt werden darf: x = y.
222.5.4 Visualisieren Sie die Verteilung von x1 und x2.
222.5.4.1 x1
d_counted <-
d |>
count(x1) ggbarplot(data = d_counted, y = "n", x = "x1", label = TRUE)
222.5.4.2 x2
gghistostats(d, x = x2)
222.5.5 Visualisieren Sie die Verteilung von y bedingt auf x1
gghistogram(d, x = "y", fill = "x1")Oder so:
gghistogram(d, x = "y", facet.by = "x1")222.5.6 Fügen Sie relevante Kennzahlen zur letzten Visualisierung hinzu
grouped_gghistostats(d, x = y, grouping.var = x1)
222.5.7 Visualisieren Sie den Zusammenhang von y und x2
ggscatter(d, x = "x2", y = "y")222.5.8 Verbessern Sie das letzte Diagramm, so dass es übersichtlicher wird
Es gibt mehrere Wege, das Diagramm übersichtlicher zu machen. Logarithmieren ist ein Weg.
Synonym könnten wir schreiben:
222.5.9 Fügen Sie dem letzten Diagramm relevante Kennzahlen hinzu
ggscatterstats(d_logged, x = x2, y = y)
222.5.10 Fügen Sie dem Diagramm zum Zusammenhang von y und x2 eine Regressionsgerade hinzu
222.5.11 Ersetzen Sie die Regressionsgerade durch eine LOESS-Gerade
222.5.12 Gruppieren Sie das letzte Diagramm nach x1
222.5.13 Dichotomisieren Sie y und zählen Sie die Häufigkeiten
Nehmen wir einen Mediansplit, um zu dichotomisieren.
Gleich viele! Das sollte nicht verwundern.
222.5.14 Gruppieren Sie das letzte Diagramm nach den Stufen von x1
d_count <-
d |>
count(y_dicho, x1)
d_countggbarplot(d_count, x = "y_dicho", y = "n", facet.by = "x1")222.5.15 Variieren Sie das letzte Diagramm so, dass Anteile (relative Häufigkeiten) statt absoluter Häufigkeiten gezeigt werden
Check:
Gut! Die Anteile summieren sich zu ca. 1 (100 Prozent).
ggbarplot(d_count, x = "y_dicho", y = "prop", facet.by = "x1", label = TRUE)Man beachten, dass sich die Anteile auf das “Gesamt-N” beziehen.
Categories:
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